Wie finde ich meine Motivation wieder?

Ok, ich  bin mir sicher. JEDER von euch kennt das Gefühl: die Motivation ist lost.

Irgendwie fühlt man sich unmotiviert, verfällt in schlechte Gewohnheiten und hat keine wirklich Lust, mit neuen Projekten zu starten. Aus zwei Tagen „Auszeit“ werden dann schnell zwei Wochen und ehe man sich versieht, sind bereits Monate vergangen und nichts hat sich geändert. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass es mir in der letzten Zeit so ging. Zumindest, was meinen Blog anging. Mir fehlten die Ideen, ich war nicht mehr wirklich kreativ und mit meinem ganzen Konzept unzufrieden. Ich habe viele andere Dinge vorgeschoben und als wichtiger empfunden. Und schwupps, ist mein letzter Beitrag Monate her.

Doch wie habe ich meine Motivation wiedergefunden?

Als allererstes habe ich mich hingesetzt und überlegt, warum es mir so schwer fällt, Dinge fertigzumachen. Warum schiebe ich meine Blogposts Woche um Woche auf? Habe ich Angst vor etwas? Bin ich unzufrieden mit dem, was ich mache? Oder habe ich schlicht und einfach keine Lust?

Wenn ihr das herausgefunden habt, dann stellt euch die andere Frage: was motiviert euch generell? Was bringt euch dazu, euch hinzusetzen und Dinge zu erledigen? Fangt an, diese Dinge aufzuschreiben. Und dann setzt euch Ziele. Was wollt ihr schaffen? Was ist das Ziel, an dem ihr mal ankommen möchtet? Wofür macht ihr diese Sache? Findet eure innere Power. Denn ohne konkrete Ziele lässt sich Motivation nicht dauerhaft aufrechterhalten.

Alles eine Frage der Einstellung

Außerdem sollte man sich nicht selbst einreden, dass man nicht gut genug für eine Sache ist oder  das andere alles viel besser können. Das stimmt nicht! Wenn ihr für etwas wirklich brennt und das ein Herzenswunsch von euch ist, dann schafft ihr das auch! Visualisiert eure Ziele immer wieder, haltet sie euch vor Augen. Feuert euch selbst an uns sagt euch regelmäßig „Ich kann das und ich schaffe das!“ Ihr selbst seid euch der größte Motivator. Denn schließlich macht ihr es für euch und nicht für jemand anderes.

Ich arbeite am besten unter Zeitdruck. Wenn ich weiß, dass ich für eine Sache noch ewig Zeit habe, dann schiebe ich sie auch ewig vor mir her. Setzt euch also eigene Timings. Bis wann wollt ihr die Sache erledigen? Schreibt euch das Datum als Deadline in euren Kalender und haltet euch dran.

Lernt aber auch, euch eine Auszeit zu nehmen. Manchmal sitzt man ewig an einer Sache, und es kommen einfach keine neuen Ideen. Auch solche Tage muss man akzeptieren. Es bringt nichts, verkrampft an einer Sache festzuhalten und zu merken, wie mit jeder Minute die Frustration steigt. Gönnt euch eine Pause. Kreativität steigt nur durch schöne Dinge. Musik hören, ein gutes Buch lesen, sich mit Freunden treffen oder spazieren gehen.

Und ganz wichtig: findet heraus, was euch persönlich motiviert! Jeder von uns tickt anders und lässt sich durch andere Dinge reizen. Was ist euch wichtig? Was reizt euch? Und womit könnt ihr euch belohnen? Haltet euch diese Belohnung immer klar vor Augen, wenn euch die Motivation mal wieder verloren geht. Stellt euch das positive Gefühl vor, wenn ihr diese Belohnung in den Händen haltet oder ihr das Glück empfindet. Schon wisst ihr wieder, was euer eigentliches Ziel ist.

#gettingthingsdone

Also Leute, wenn ihr euch das nächste Mal unmotiviert fühlt, dann erinnert euch daran, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist. Setzt euch hin und macht es. Hört  auf, zu viel über das „Warum?“ oder „Wofür?“ nachzudenken. Habt keine Angst, Fehler zu machen. In der Zeit, in der ihr eure Gedanken hin und herschiebt, hättet ihr schon längst drei Schritte weiter sein können!

Love,
Louisa

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