Monday Thoughts: Warum es so wichtig ist sich Ziele zu setzen

In den Tag hinein leben und immer wieder neu entscheiden, was man tun möchte: wem gefällt das nicht? Es ist ein super entspannendes Gefühl nicht nach einem festen Plan leben zu müssen. Aber seien wir mal ehrlich, wie lange gefällt uns das wirklich? Nach ein paar Tagen schleicht sich bei mir schnell ein Gefühl von Nutzlosigkeit ein. Dann brauche ich wieder ein Ziel, an dem ich mich festhalten kann und auf das ich mich fokussieren kann.

Für mich war es schon immer wichtig, einen Plan zu haben. Zwar muss nicht mein ganzes Leben durchgetacktet sein, aber dennoch muss ich wissen, wofür ich das ganze eigentlich mache und was in der nächsten Zeit auf mich zukommt. Mir Ziele zu setzen kann mich wahnsinnig motivieren. Denn wie sollte man etwas erreichen, wenn man gar nicht weiß, dass man es erreichen will? 

Do it for you

Einer der wichtigsten Punkte, warum wir uns selbst Ziele setzen sollten ist mit Sicherheit das Selbstwertgefühl. Mich macht es ziemlich stolz, wenn ich etwas erreicht habe, was ich mir schon lange vorgenommen habe. In dem Moment kann ich zurück blicken und sagen: „Hey cool, das habe ich ganz alleine geschafft und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden!“ Genau diese Momente machen uns bewusst, dass wir etwas erreichen können, wenn wir nur daran glaubt und immer wieder darauf hinarbeiten. Durch Erfolgserlebnisse stärkt ihr euer Vertrauen in euch selbst, um euch beim nächsten Mal ein noch größeres Ziel zu setzen. Es kann euch aber nicht nur zu neuem Selbstwertgefühl und Vertrauen helfen, sondern Ziele sind ein wahrer Motivationsbooster. Wenn wir etwas vor Augen haben, was wir erreichen möchten, geben wir viel seltener auf. Schließlich können wir uns auch in anstrengenderen Momenten daran erinnern, warum wir gestartet sind und was uns schönes am Ende erwartet.

Focus on your goals

Schreibt euch Listen und beginnt mit einer Liste für eure fünf größten Lebensziele. Was wollt ihr unbedingt in eurem Leben erreichen? Die langfristigen Ziele können ruhig größer gesetzt sein, ein bisschen Träumen hat noch niemand geschadet. Aber versucht trotzdem, euch nicht nur große Ziele zu setzen. Herausforderungen sind zwar wichtig, wenn ihr aber jede Woche wieder vor einer unüberwindbaren Herausforderung steht wird euch das nur frustrieren. Setzt euch kleine Ziele, die ihr schnell erreichen könnt. So habt ihr immer wieder etwas, das ihr von eurer Liste abhaken könnt und ihr empfindet ein kleines Erfolgserlebnis.

Setzt euch Prioritäten und überlegt euch genau, wann ihr etwas geschafft haben möchtet. Es gibt sicherlich Menschen, die hundert Dinge auf einmal machen können. Doch meist endet es im Chaos. Wenn ihr euch aber im Vorfeld einen Zeitplan überlegt, seid ihr organisierter und könnt euch auf das konzentrieren, was im Moment Vorrang hat. Aber am aller wichtigsten: fangt sofort damit an. Umso länger ihr etwas vor euch herschiebt, umso schwieriger wird es damit anzufangen. Ausreden zählen nicht mehr. Wartet nicht darauf, dass euch Dinge in den Schoß fallen oder dass andere euch zu eurem Ziel bringen. Ihr könnt es ganz alleine schaffen und seid alleine dafür verantwortlich.

Nehmt euch aber auch zwischendurch wieder die Zeit um eure bisherigen Ziele zu überdenken und euch eventuell Neue zu setzen. Manchmal verändert sich das Leben in nur kurzer Zeit und ihr geht plötzlich in eine ganz andere Richtung als vielleicht noch vor ein paar Monaten. Macht euch immer wieder Gedanken darüber, was ihr in nächster Zeit erreichen wollt. Worauf wollt ihr hinarbeiten? Was ist euch wichtig? Seid ihr mit eurem bisherigen Leben zufrieden? Und dabei macht euch wirklich bewusst, was IHR wollt, und nicht was vielleicht eure Freundin, euer Freund oder eure Familie möchte.

Stay positive

Wenn ihr ein Ziel doch mal nicht so erreicht, wie ihr es euch vorgestellt habt, dann lasst euch davon nicht runterziehen. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn mal etwas nicht klappt.  Versucht, aus euren Fehlern zu lernen und überlegt euch, was ihr beim nächsten Mal besser machen könnt.

Doch bei all den Zielen sollte man nie seine Spontanität verlieren. Krampfhaft an den eigenen Zielen festzuhalten macht uns nicht glücklich und hin und wieder eine verrückte Idee tut uns sicherlich sehr gut.

Love,
Louisa

 

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4 Comments

  1. Oktober 8, 2016 / 10:37 am

    Ein ziemlich interessanter Post und sehr gut geschrieben, wie ich finde. Ich persönlich bin sehr ambivalent, was Ziele setzen angeht, da ich auch einige negative Erfahrungen damit gemacht habe. Auf der einen Seite ist es irrsinnig hilfreich, wenn man etwas Konkretes vor Augen hat und sich auf das Erlangen dieses Ziels fokussiert. Andererseits kann es ziemlich problematisch werden, wenn man ewig lang auf etwas hingearbeitet hat, dieses Ziel dann aber schlichtweg nicht erreichbar ist (weil z.B. die Umstände nicht passen) und man dann planlos dasteht. Sich dann zu berappeln und sich auf etwas Neues zu konzentrieren, kann einem ziemlich viel abverlangen! Daher ist meine Devise: Gewisse Ziele setzen, aber auch mal Dinge auf sich zukommen lassen und nicht verzweifeln, wenn aus Plan A Plan B wird.

    Allerliebst
    Melia Beli
    http://www.meliabeli.de

    • Louisa
      Oktober 9, 2016 / 4:37 pm

      Da hast du absolut recht liebe Melia Beli, es kann einem wirklich viel abverlangen. Aber dafür ist es ein tolles Gefühl, wenn man nach einem kleinen Tiefpunkt etwas anderes schafft. Und ja, zwischen all den Zielen die man sich setzt und die man erreichen will darf man nie vergessen, spontan zu sein und das Leben nicht zu ernst zu nehmen. 🙂
      Hab mich sehr über deinen Kommentar gefreut.
      Liebste Grüße
      Louisa

  2. Andrea
    Oktober 9, 2016 / 8:10 am

    Hallo mein Schätzchen ,du hast es wieder mal wunderbar geschrieben ,sehr mutivierend und ich bin stolz auf dich ,das du zu allem so positiv eingestellt bist , nur so kommt du gut durchs Leben und man fällt nicht gleich in eine mittelschwere Krise 😀👍 mach weiter so ,das ist auf jeden fall der richtige Weg .liebe grüße deine beste Mama 💕

    • Louisa
      Oktober 9, 2016 / 4:38 pm

      Dankeschön liebe Mama! <3
      Nein, das mache ich auf keinen Fall. Immer nach vorne schauen!

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