Amalfiküste – Travelguide

Amalfiküste Travelguide louisatheresa Amalfi

Oh Italy, you have stolen my heart.

Ich bin schon wieder ein paar Tage zurück in Deutschland, muss aber noch immer mit einem großen Lächeln im Gesicht an diesen wunderschönen Urlaub an der Amalfiküste denken. Die 10 Tage Urlaub waren wie ein Traum und vergingen einfach viel zu schnell. Ach, ihr kennt das doch sicher alle: Im Urlaub dreht sich die Uhr schneller. Die Amalfiküste ist eine der schönsten Küsten der Welt. Malerische Orte bauen sich an den steilen Berghängen auf. Die Straßen ziehen sich an Buchten und Stränden entlang. Das Meer ist türkisfarben. Überall duftet es nach frischen Zitronen und Tomaten, Olivenreben so weit das Auge reicht, Feigen können vom Baum gepflückt werden. Kein Wunder also, das dieser Ort schon viele Künstler und Romantiker inspirierte.

Unsere Übernachtung

Mit dem Flugzeug ging es für uns von Deutschland in grade mal 2,5 Stunden runter bis nach Neapel in Süditalien und weiter bis an die Küste des Tyrrhenischen Meers. Übernachtet haben wir in dem kleinen Badeort Minori, östlich von Amalfi. Für uns war es der perfekte Ort für einen längeren Urlaub an der Amalfiküste. Malerische Gassen, ein breiter Strand aber nicht allzu viele Touristen. Unser Hotel B&B Orto Paradiso lag ca. 200 Treppenstufen entfert vom Ortsinneren, mit einem traumhaften Blick auf die Küste. Meinen morgendlichen Kaffee auf der Terrasse mit der aufgehenden Sonne hinter den Klippen werde ich so schnell nicht vergessen. Danach haben wir meist unseren Tag ganz entspannt am Pool mit einem guten Buch begonnen. So viel gelesen habe ich schon lange nicht mehr und es tat soo gut, sich mal wieder ausreichend Zeit dafür zu nehmen. Ganz besonders toll fand ich auch den hauseigenen Gemüsegarten, in dem frische Tomaten, Auberginen, Paprika, Zitronen und noch vieles mehr wachsen. Damit haben wir uns nicht nur einmal eine leckere Pasta gemacht.

Welche Orte lohnen sich an der Amalfiküste?

Ravello

Direkt hinter unserem Hotel ging eine alte Steintreppe als Wanderweg bis rauf nach Ravello, einem malerischen Ort direkt in den Bergen. Ganz besonders lohnt sich ein Besuch in den Gärten der Villa Cimbrone. Hortensinen, Drachenbäume, verstecke Bänke und Figuren und zum Schluss das Highlight: die Außenterasse in schwindererregender Höhe verschlägt einem mit einem malerischen Blick auf das Meer und die Berge wirklich die Sprache. Nicht umsonst wird sie auch die Terrazza dell’Infinito (Die Terrasse des Unendlichen) genannt.

Capri

Die Insel Capri stand schon länger auf meiner „Must See“-Liste und yes, sie ist wirklich ein TRAUM! Schon die ca. 2 stündige Bootsfahrt (ca. 37,50 € pro Person, inkl. Fahrt um die Insel) von Minori bis Capri hat mich begeistert. Ich liebe das Meer und könnte stundenlang Zeit auf dem Wasser verbringen und die Welt um mich herum völlig vergessen. Leider war die Bootsfahrt aber doch irgendwann vorbei und die malerische Insel Capri ragte aus dem Wasser hervor. Wiedermal ging es zig Stufen aufwärts, um ins Innere zu gelangen. Aber es lohnt sich, denn vor Ort fühlt man sich ein wenig, als würde an in einem alten Hollywoodfilm mitspielen. Azurblaues Wasser, Segelboote, Zitronenbäume an jeder Ecke, weiße Gassen und das beste Limoncelloeis Italiens. Mein Tipp: holt euch abends eine Pizza in einer der Pizzerien am Hafen und genießt sie an einem Steg zwischen den Booten. So habt ihr eure Ruhe vor all den Touristen.

Positano

Über Positano wird viel geredet und es ist sicher einer der am meisten gehypten Orte aktuell auf Instagram. Aber: auch ich bin in seinen Bann gefallen. Im Gegensatz zu Maiori oder Amalfi ist Positano fast komplett in die Senkrechte gebaut. Irgendwie unterliegt die ganze Stadt einem besonderen Flair, das man gar nicht wirklich in Worte fassen kann. Pastellfarbene Häuser, Blumen an jeder Ecke, tolle Boutiquen und wir hatten dort eine der besten Pizzen überhaupt. Solltet ihr da sein, dann müsst ihr unbedingt einen Besuch im „Chez Black“ einplanen: alles frisch und wahnsinnig lecker.

Atrani

Als wir eigentlich auf unserem Wanderweg von Minori nach Amalfi waren, haben wir den Küstenort Atrani entdeckt. Der Strand sah von oben so einladet aus und wir haben dort tatsächlich unseren schönsten Strandtag verbracht. Der Ort ist noch längst nicht so touristisch wie beispielsweise Amalfi und unseren Liegeplatz haben wir uns mit vielen Einheimischen geteilt. Zum Essen empfehle ich euch dort das Restaurant “Le Arcate”, welches direkt am Rande der Klippen gebaut wurde.

Do’s and Dont’s

Mietwagen

Die Costiera Amalfitana ist traumhaft schön, aber auch ziemlich gefährlich. Wir hatten uns einen Mietwagen geliehen und haben uns auch mit dem Auto auf den Weg nach Positano gemacht, aber ehrlich gesagt bin ich mit nicht nur drei Herzinfakten aus dem Auto gestiegen. Die Straßen sind unheimlich eng und vor allem auch unheimlich hoch – zu weit nach rechts sollte man mit Höhenangst also nicht schauen. Fährt man mit 30 km/h die Straßen entlang, hat man sein Auto zwar einigermaßen unter Kontrolle. Allerdings häufen sich dann die einheimischen Italiener hinter einem, die in ein lautes Hupkonzert einsteigen und im nächsten Schritt harscharf überholen. Zudem sind Parkplätze in den kleinen Orten eigentlich nicht vorhanden und wenn doch, dann sind sie unheimlich teuer. Also nein, ich kann ein Auto dort nicht empfehlen. ;D Stattdessen kann man alles wunderbar mit der Fähre erreichen. Diese kostet je nach Entfernung zwischen 3,00 und 11,00 € pro Fahrt, ist schneller und deutlich unkomplizierter.

Go and eat your Pizza.

Ungelogen, ich habe an 8 von 10 Tagen Pizza gegessen. Einfach weil sie so gut und lecker war. Und vor allem war sie günstig. Also wenn ihr sparen möchtet: Pizzadiät!

Packt eure Sneaker ein.

Unsportlich sollte man in dieser Ecke Italiens nicht unbedingt sein. Wir sind jeden Tag ohne Probleme auf ca. 15.000 Schritte und 80 Stockwerke gekommen. Da die Amalfiküste wie gesagt auf Felsen gebaut wurde, begegnen euch Stufen an jeder Ecke. Da ich aber eh ein Fan davon, im Urlaub vieles zu Fuß zu erkundigen, war das alles halb so schlimm. So bekommt man auch mal versteckte Ecken mit und erlebt viel mehr, als wenn man den ganzen Tag im Stau steckt. Außerdem ist durch die ganze Bewegung mehr Platz für Pizza, Pasta und Gelato.

Wie teuer kann die Amalfiküste werden?

Klar, den günstigsten Urlaub kann man dort definitiv nicht verbringen. Aber wenn man ein bisschen drauf achtet und nicht direkt im Stadtzentrum von Positano übernachtet, ist alles machbar. Wie gesagt, Minori war da eine wunderbare Alternative, da dort noch viele Einheimische leben und der Ort nicht zu sehr vom Tourismus übernommen wurde.

Ihr merkt, die Amalfiküste hat mich in ihren Bann gezogen und es war sicherlich nicht mein letzter Urlaub dort. Beim nächsten Mal würde ich aber tatsächlich (so touristisch wie es auch sein mag) Positano und Capri einen längeren Besuch abstatten. In die zwei malerischen Orte habe ich mich wirklich verliebt.

Love,
Louisa

louisatheresa amalfiküste minori orto paradiso frühstück

louisatheresa amalfiküste travelguide italien minori orto paradiso

louisatheresa amalfiküste travelguide italien minori orto paradiso

amalfiküste travelguide louisatheresa minori

louisatheresa amalfiküste travelguide ravello villa cimbrone

louisatheresa amalfiküste capri strand

louisatheresa amalfiküste travelguide capri limoncello

louisatheresa amalfiküste travelguide

louisatheresa amalficoast Positano beach Italy

louisatheresa amalficoast Positano beach Italy chez black

louisatheresa amalfiküste Italien atrani beach

louisatheresa amalfiküste atrani italien

Kommentar verfassen